a7.ausstellungen e.V. wurde im Winter 2003 als offenes Kuratorenteam Studierender der Kulturwissenschaften aus Hildesheim durch die Initiative von Kathleen Hahnemann und Isabel Feifel gegründet.

a7 spürt Positionen junger Künstler auf, entwickelt Ausstellungskonzepte und betreibt eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit aktuellen Kunstdiskursen. Ausstellungs-, Akademie- und Galeriebesuche gehören deshalb neben den konkreten Ausstellungsprojekten zu den Tätigkeiten des Vereines.

Jedes Konzept stellt andere Forderungen an einen Raum. Da a7 keinen festen Ausstellungsraum hat, geht es also mit jedem Projekt auch um die Eroberung und Inszenierung von Räumen. Außerdem strebt a7 die Zusammenarbeit mit Studenten der Hildesheimer Fachhochschulstudiengänge Innenarchitektur, Licht- und Grafikdesign an.

a7 sieht sich als Ausstellungsmacher an der Schnittstelle zwischen Kunst und Rezipienten. Die Vermittlung von Inhalten ist somit neben dem Aufspüren von jungen künstlerischen Positionen zentrales Moment des Konzeptes von a7.ausstellungen. Darüber hinaus geht es uns um ein Experimentieren mit innovativen Präsentationsformen und Vermittlungsansätzen, die einer veränderten Kunstpraxis und einem erweiterten Kunstbegriff Rechnung tragen und sich nicht an traditionelle Deutungsmuster halten. Hierbei glauben wir an die gesellschaftliche Kraft der Kunst, ihre Aufgabe und Funktion als ein Gradmesser kollektiver Veränderung und ein wichtiges Instrument zur Wahrnehmungsschärfung und Sensibilisierung für Reibungen und Verbindungen zwischen heterogenen Elementen.